Header  
 

Studios > Meistersaal

Das Prunkstück im Herzen Berlins

Den universell nutzbaren Aufnahmeraum gibt es nicht. Aber es gibt viele musikalische Besetzungen, für die unser 100-qm-Studio zu klein ist. Das müssen wir zugeben und dann einfach ein Stockwerk höher gehen. Dort steht uns der Meistersaal zur Verfügung. Dieser hat in seinen fast 100 Jahren längst seine Spuren in der Musikgeschichte hinterlassen. So unterschiedliche Künstler wie Zarah Leander, Claudio Arrau, Marianne Rosenberg und U2 haben sich hier inspirieren und aufnehmen lassen. Dank seiner hervorragenden Akustik eignet sich der Saal ideal für solistische Gesangs- oder Instrumentalaufnahmen, Kammermusik-Besetzungen bis hin zu Filmmusik-Aufnahmen.

Welche Möglichkeiten sich hier bieten, war der Presse aber eigentlich schon zur Eröffnung am 18. Oktober 1913 bewusst, auch wenn die Kritiker durchaus unterschiedliche Prioritäten setzten:

„Ein neuer Konzertsaal erhielt am Sonnabend seine künstlerische Weihe. Der Meistersaal in der Köthener Straße, der mit einem Musikabend eröffnet wurde, hat zunächst den sehr praktischen Umstand für sich, dass er mitten im Konzertviertel Berlins liegt, also dem Publikum und dem gehetzten Kritiker anzuerkennende Bequemlichkeiten bietet. Dann aber ist er in seinem Äußeren und in seinen akustischen Verhältnissen anscheinend vortrefflich gelungen.“
(Neue Preußische Kreuz-Zeitung, 20.10.1913)

„Wir sind bei unserem modernen, bald lapidaren, bald unruhigen Baustil an diese schlichte Vornehmheit nicht mehr gewohnt; doch sie tut wohl. Was uns an dem Saal als einem Konzertsaal am meisten interessiert, ist die Akustik; und soweit ich sie von meinem Platz aus beurteilen konnte, war sie ausgezeichnet.“
(Berliner Volkszeitung, 21.10.1913)

„Sehr bequeme Sessel, die behaglichsten in einem Berliner Konzertsaal, werden selbst das längste hypermoderne Quartett erträglicher machen als die sonst üblichen, recht harten und engen Sitzplätze der anderen Säle.“
(Hamburger Nachrichten, 21.10.1913)

Infrastruktur

Der schönste Saal verliert auf Dauer seinen Charme, wenn er zu viel Aufwand erfordert. 1913 war an digitale und analoge Signalleitungen noch nicht zu denken. Doch heute ist der Meistersaal auch meisterlich verkabelt: Wir verfügen dort über eine eigens zugeschnittene technische Infrastruktur. Die festinstallierten Leitungen führen direkt in unsere Regieräume. Dies garantiert optimale Qualität und komfortable Arbeitsbedingungen für alle Beteiligten.